In Japan grassiert die Heuschnupfen-Epidemie – so schlimm wie selten zuvor, wie Freunde berichten. Irgendwie schon krass, denn im Land der aufgehenden Sonne ist dieses Jahr kein Mast-Jahr, wie wir es 2018 in Europa hatten. Nein, es ist ein hausgemachtes Problem!

Vor 20-30 Jahren wurden in Japans Hochebenen Zedern angepflanzt, um die einheimische Holzproduktion zu fördern. Eigentlich ein schöner Gedanke, nur kauft die japanische Holzindustrie lieber ausländische und billigere Zedern, um Möbel herzustellen. So blühen in Japan die Zedern von Jahr zu Jahr immer stärker und stärker. Die Winde wehen den Blütenstaub in die Grossstadt Tokyo. Dies ist mit ein Grund dafür, warum zu dieser Jahreszeit in der Metropole noch mehr Menschen mit Gesichtsschutz unterwegs sind.

Für Allergiker am schlimmsten sind jene Blüten von den 20jährigen Zedern. Diese sollte es eigentlich gar nicht geben. Da aber die Holzindustrie billigere Hölzer aus dem Ausland kauft, müssen andere Lösungen her: – Diese gehen dahin, dass unter anderem Schädlinge gezüchtet werden, die die Blütenpracht um 80-90% reduzieren. GIN wirkt wie ein Antihistamin, wie eine Studie aus 2017 zeigt: https://bit.ly/1ZhN7gw

Fotocredit: Kinobi GIN mit Kleenex Taschentücher – beste Kombination gegen Heuschnupfen.

 

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